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Nicht nur in den typischen Touristenländer, auch in Uganda breitet sich die Kinderprostitution
immer mehr aus. In Afrika wird die Prostitution aber nicht unbedingt durch
Touristen gefördert, sondern durch Armut, Aids und Gewalt.
Wo Regierungen auf Industrialisierung setzen, wird die
Lebensgrundlage der Landbevölkerung immer mehr zerstört. In den Slums der
Städte finden die Eltern keine Arbeit, ohne "Hilfe" ihrer Kinder würde das
Geld für das Notwendigste zum Leben fehlen: Die Jungen und Mädchen schlagen
sich als Straßenkinder auf der Suche nach Gelegenheitsarbeiten durch, oder
werden zum betteln auf die Straße geschickt.
Auch die Prostitution bietet
sich da als ein schnelles Zubrot an.
Hinzu kommt die weitgehend übliche Polygamie, und die Ansicht
das Kinder noch kein Aids haben und man sich ihrer bedienen
darf. Und in Bürgerkriegen werden Frauen und Kinder verschleppt, vergewaltigt
und zur Prostitution gezwungen. | |
Die seelischen Schäden sind in jedem Fall fast unheilbar und
Hilfe muss bei den Ursachen ansetzen:
Vorbeugung beginnt bereits mit der
Aufklärung, und ist deshalb bei HOPE Schwerpunkt jeder Offensive gegen
sexuelle Ausbeutung, dieses Unrecht bekannt zu machen und als krasse
Menschenrechtsverletzung zu verurteilen.
Aber auch der sozialen Situation
der Familien muss Rechnung getragen werden: Solange den Eltern beispielsweise
Arbeit und gerechter Lohn verwehrt bleiben, werden diese ihre Kinder weiterhin
auf die Straße, statt in die Schule schicken.
Solange die Aids-Aufklärung, besonders in ländlichen Gebieten, die Menschen
nicht wirklich erreicht, werden Mädchen sexuell ausgebeutet.
Und solange Bürgerkriege
toben, wird die Ausbeutung die bittere Lebensrealität der Kinder des Südens
bleiben.
HOPE • Kinderpatenschaften
geben Kindern in Uganda Hoffnung auf ein würdiges Leben. | |