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  Indien: Briefkontakt

Briefkontakt - möglich aber nicht selbstverständlich


Eine Kinderpatenschaft beinhaltet in erster Linie die finanzielle Unterstützung eines Patenkindes. Ein schöner Nebeneffekt kann der direkte Kontakt, in Form eines Briefwechsels zu einem Patenkind sein, der allerdings nicht selbstverständlich ist, da Patenkinder nicht zu einem Briefkontakt gezwungen werden können.

In der Regel schreiben die meisten Kinder in Indien - mit Hilfe der Betreuer - immer wieder gerne zurück.

Päckchen schicken
Wir bitten nachdrücklich darum, hauptsächlich Briefe zu schreiben und Päckchen nur zu Geburtstagen und Weihnachten zu schicken. Die Patenkinder erhalten mit dem monatlichen Patenschaftsbeitrag alles was sie brauchen. So sind sie schon allein durch die Tatsache, dass sie von Paten unterstützt werden, die "Bevorzugten" in ihrer Gemeinschaft.

Bitte beachten Sie:
Es ist möglich, das Kinder in Entwicklungsländern durch regelmäßige Geschenke keine positive Selbsteinstellung entwickeln, sondern auf Dauer abhängige Persönlichkeiten werden, anstatt sich auf eigene Möglichkeiten zu stützen.

Zudem behindern zu enge Kontakte zu den Paten die Entwicklung der Kinder und wecken Erwartungen und Wünsche, die letztendlich nie erfüllt werden können.

Die Kinder in den Projektgebieten leben in Gesellschaften wo andere Prioritäten gelten. Das oberste Ziel einer jeden Familien ist, das ihre Kinder eine gute Schul- und Berufsausbildung erhalten und somit zu einem vollwertigen und anerkannten Mitglied ihrer Gesellschaft werden.


Nach Übernahme einer Kinderpatenschaft erhalten Sie nähere Informationen zum Thema "Briefkontakt".


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